Anne Gallinat

Jahrgang 1965. Geboren in Potsdam – Babelsberg. Musikalische Ausbildung im Fach Violoncello. 1983 Abitur in einer Spezialklasse für Musik. Bis März 1985 Hilfsarbeiter im VEB GRW Teltow an der Bohrmaschine.

Danach Volontariat im DEFA – Studio für Spielfilme in Babelsberg. Regieassistenz bei Günther Reisch („Wie die Alten sungen...“).Von 1986 bis 1990 Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“. Abschluss als Diplom – Filmdramaturg und Filmwissenschaftler. In dieser Zeit entstanden in Zusammenarbeit mit dem Regiestudenten Bernd Sahling mehrere Dokumentarfilme. Außerdem Arbeit an einem Drehbuch für einen Spielfilm, gefördert durch das DEFA – Studio für Spielfilme. Abgebrochen mit der Selbstauflösung der DEFA in der „Wendezeit“.

Danach verschiedene Tätigkeiten: Betreuung von Studentenfilmen. Journalistische Arbeiten. Rechercheur und Stadtführer bei Stattreisen Potsdam e.V., Dramaturgischer Berater in einer Potsdamer Drehbuchwerkstatt. Archivassistent und künstlerischer Mitarbeiter bei der Gestaltung einer Dauerausstellung im Filmmuseum Potsdam.

1995 Umzug nach Saalfeld. Leiter einer Theaterwerkstatt in zwei Rudolstädter Schulen. Mitarbeiter im Spielhaus Richtersche Villa Rudolstadt. Von 1996 – 1999 Erziehungsurlaub.

Seit 1999 Stadtführer beim Fremdenverkehrsamt Saalfeld. Seit Dezember des gleichen Jahres als freiberuflicher Autor tätig. 2002 außerdem Leiter des Kurses „Geschichten schreiben – Filme schreiben“ an der Kreisvolkshochschule Saalfeld/Rudolstadt und Gründung der „Saalfelder Schreibwerkstatt“, 2003 für zwei Schuljahre Leiter des Projektkurses „Kreatives Schreiben“ am Böll-Gymnasium in Saalfeld. Initiatior von mehreren Schulprojekten. Dramaturgiewerkstatt für angehende Filmemacher beim Bürgerfernsehen „Offener Kanal“. 2007 Jurymitglied und Werkstattleiter beim Jugendschreibwettbewerb „Gewalt und Zärtlichkeit“. Schreibworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Thüringer Städten.

Seit 2005 Mitglied des Verbands deutscher Schriftsteller in ver.di Landesverband Thüringen.Von 2007 - 2014 Vorsitzende des Thüringer Schriftstellerverbands.


Bibliografie:

„Fidel Schnidel Lumpensack“, Kinderbuch ab 8 Jahren, Manuela Kinzel Verlag Dessau, 2003

„Der blutrote Ahornbaum“, Roman, Wiesenburg Verlag Schweinfurt, 2004

„Straßenhändler“, Kinderbuch ab 10 Jahren, Wagner Verlag Gelnhausen, 2005

„Märchenzauber für die Grundschule“, Märchendramen für Kinder, Auer Verlag Donauwörth, 2006

„Wie Brüderchen Roman geboren wurde“, Erzählung, Thüringer Landeszeitung, 2006

„Hannes‘ Bistro“, Roman, Greifenverlag zu Rudolstadt & Berlin, 2010

„Die Geschichte von Louis Kann-Nicht“, veröffentlicht in einer Anthologie mit Geschichten und Gedichten Thüringer Autoren, Herausgeber Friedrich-Bödecker-Kreis Thüringen; dorise-Verlag, 2010

„Kasper in der Hölle“, Marionettenspiel, 2011

„Hochstand“, Erzählung, Thüringer Literaturzeitschrift „Der Palmbaum“, 2012

„Schweinelende mit Christkindeln“, Erzählung, Ostthüringische Zeitung, 2012

„Der Prinz als Schweinehirt“, Marionettenspiel, 2013

„Kaspers wundersame Reise nach Saalfeld“, Marionettenspiel, 2014

„Honigtau“; Erzählung für Kinder (10-13 Jahre), in der Anthologie des Thüringer Schriftstellerverbands mit dem Titel „Bis bald im Wald“, KLAK-Verlag, 2015